Wie kannst du Nüsse zu Hause rösten und warum es sich lohnt! Einfache Tipps

Um Nüsse zuhause zu rösten, solltest du wissen, dass nicht alle Nüsse auf dieselbe Weise geröstet werden sollten. Seit Jahren esse ich nun schon eine Handvoll geröstete Walnüsse oder Haselnüsse (meine Lieblingsnüsse) als Snack am Vor- oder Nachmittag. Es handelt sich um einen Snack, der in Maßen genossen Energie spendet, gut schmeckt und gesund ist. Außerdem gibt es noch ihre Verwendung bei der Zubereitung von Desserts.
Warum sollte man Nüsse zuhause rösten?
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die gerösteten Nüsse aus dem Supermarkt oft ranzig oder abgestanden sind? Oder dass sie ihr wunderbares Röstaroma verloren haben? Ich meine vor allem geröstete Haselnüsse und Mandeln – die beiden Nussarten, die am häufigsten für die Zubereitung von Süßspeisen verwendet werden.
Seit Jahren röste ich Nüsse ausschließlich zu Hause. So kann ich sicher sein, dass sie immer frisch und aromatisch sind – ohne den ranzigen Geruch und Geschmack, den sie entwickeln, wenn sie bereits vor langer Zeit geröstet wurden.
Welche Nüsse eignen sich zum Rösten?
Zu Hause habe ich unter anderem Pistazien, Erdnüsse, Pinienkerne, Sesam, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne geröstet, die ich gerne Salaten hinzufüge.
Ich kaufe geschälte und manchmal bereits enthäutete Nüsse und röste sie anschließend im Ofen. Das Verfahren ist sowohl im Ofen als auch in der Pfanne einfach.
Wenn du es eilig hast, empfehle ich dir, die Nüsse in der Pfanne zu rösten. Das führt allerdings zu einem weniger gleichmäßigen Röstergebnis – für Salate ist das jedoch völlig ausreichend.
Für wichtigere Rezepte, wie bestimmte Desserts, empfehle ich den Backofen. Das Rösten dauert zwar etwas länger, dafür erhältst du ein gleichmäßiges Ergebnis und kannst größere Mengen auf einmal zubereiten. Übrig gebliebene Nüsse bewahrst du am besten in einem Glas auf.
Allgemeine Tipps, um Nüsse zuhause zu rösten
- Berücksichtige die Größe und Art der Nüsse, die du rösten möchtest.
- Entscheide, ob du sie mit oder ohne Haut rösten möchtest: Bei Haselnüssen lässt sich die Haut leicht entfernen, bei Mandeln weniger.
- Bewahre die gerösteten Nüsse noch lauwarm in einem Glasbehälter, zum Beispiel in einem Einmachglas, auf.
- Verbrauche die Nüsse innerhalb von zwei Monaten. Danach werden sie nicht schlecht, verlieren jedoch an Aroma.
Wie man Nüsse im Backofen röstet
Im Backofen röste ich in der Regel größere Nüsse wie Haselnüsse, Mandeln, Pistazien, Pinienkerne und Erdnüsse. Die Ofentemperatur hängt von der jeweiligen Sorte ab. Pistazien sind zum Beispiel empfindlicher und sollten bei 120 °C geröstet werden. Andere Nüsse kannst du bei 150 °C rösten.
- Verwende ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
- Verteile die Nüsse so, dass sie in einer einzigen Schicht liegen und sich nicht überlappen. So werden Haselnüsse, Mandeln & Co. gleichmäßig geröstet.
- Backe sie 15–20 Minuten lang, bis die Haut aufspringt oder die Nüsse Farbe annehmen.
- Schüttle das Backblech während des Backens ein- bis zweimal.
Wie man Nüsse in der Pfanne röstet
Das Rösten von Nüssen in der Pfanne ist die schnellste und einfachste Methode. Das Ergebnis unterscheidet sich jedoch von dem aus dem Backofen: Mandeln, Haselnüsse, Erdnüsse und andere Nussarten werden weniger gleichmäßig geröstet. Möchtest du zum Beispiel gerösteten Sesam, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne zu einem Salat hinzufügen, empfehle ich dir die Pfanne – es geht deutlich schneller.
- Verwende eine große Pfanne, in der die Nüsse flach liegen.
- Röste sie bei mittlerer Hitze unter häufigem Wenden etwa 5 Minuten lang.
- Gib sie nach dem Rösten sofort auf einen Teller, damit sie in der heißen Pfanne nicht weiterrösten und verbrennen.
Einige Rezepte mit gerösteten Nüssen
Hier unten findest du das Rezept für die Kekse auf dem Foto: zarte Sablé-Kekse mit Kakao und Haselnüssen. Dort gibt es außerdem weitere Rezepte sowie Hinweise zu den Nüssen , die ich besonders gern verwende – allen voran Haselnüsse.


